Bangladeschk

"Es ist doch selbstverständlich, mich für andere Menschen einzusetzen, die weniger haben!"

Die Bangladesch-AG der Goetheschule in Wetzlar finanziert auch dieses Jahr 47 Kindern im Norden Bangladeschs richtig guten Unterricht. Die über 20 aktiven Mitglieder der AG backen alle zwei Wochen Kuchen, Nussecken, Cookies, Donuts, Pizzateilchen, Brezeln und verkaufen diese zusammen mit Kaffee, Jogurtbechern und selbst gemachter Marmelade in den Pausen und während den Stunden: 

 

"Das lohnt sich dann richtig, denn es kommen immer Lehrkräfte vorbei, die gerade zum Kopieren gehen oder noch schnell was aus dem Lehrerzimmer holen müssen," sagt Jonas Tauber, der die AG vor vier Jahren gegründet hat. Mütter und Großmütter unterstützen die Aktion kräftig. Die Nussecken von Oma Tauber sind berühmt. Es kommt auch mal vor, dass ein Lehrer einen ganzen Klassensatz davon bestellt.

Das gesammelte Geld geht an die Wetzlarer Entwicklungsorganisation NETZ die sich zusammen mit seinen Partnern in Bangladesch für qualitativ hochwertige Grundschulbildung in Bangladesch einsetzt - denn Bildung ist ein Grundrecht, zu dem leider noch immer nicht alle Kinder Zugang haben. Obwohl auch in Bangladesch die Grundschulbildung kostenlos ist und die Einschulungsrate in den letzten Jahren riesige Sprünge gemacht hat, fehlen in den ländlichen Gegenden nach wie vor Schulen oder Lehrer. Von den Spenden werden Hefte und Stifte gekauft, Arztbesuche finanziert, in den Trockenzeiten ein Mittagessen gekocht, Lehrer und Lehrerinnen bezahlt und Weiterbildungen organisiert, damit der Unterricht hochwertig ist und Spaß macht.

Jonas Tauber ist stolz auf die Mitglieder der AG und die Unterstützung der Goetheschule. Warum er sich mit so viel Zeit und Engagement einsetzt? "Es ist doch selbstverständlich, mich für andere Menschen einzusetzen, die weniger haben!"

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