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An zwei Projekttagen ging es in diesem Schuljahr an der Goetheschule um Spaß, Sport aber auch ums Lernen. Neu war dabei, dass die Projekttage nicht vor den Sommerferien, sondern bereits zu Beginn des Schuljahres stattfanden.

Für die Tutorengruppen der Jahrgangsstufe 12 hieß es an jeweils einem Tag, bei sportlichen Geschicklichkeitswettbewerben gegeneinander anzutreten. Im Vordergrund stand an den Stationen aber vor allem das Miteinander in der Gruppe, so mussten zum Beispiel alle Schüler helfen einen Ball auf unterschiedlichste Weise über eine 1,2 Kilometer lange Strecke zu transportieren, oder es musste eine Strategie entwickelt werden, wie möglichst schnell alle Schüler der Gruppe von einer Seite der Halle zur anderen gelangen, ohne den Boden zu berühren. An Stationen wie Cube, Torwand oder Cross Bodga musste die Gruppe entscheiden, welche Schüler aus Ihrer Mitte die Aufgabe übernehmen sollten, wobei alle einmal aktiv werden mussten.

Ohne Kommunikation und Austausch ging an diesem Tag also gar nichts und das war natürlich auch so gewollt. Interessant war zu beobachten, wie unterschiedlich die Gruppen an Ihre Aufgaben heran gingen und dennoch alle ans Ziel kamen. So gab es keine Gruppe, die nicht an mindestens einer Station auf dem Siegertreppchen gestanden hätte.

Außerdem stand für die Schüler der Klasse 12 das Thema „Suchtprävention“ auf der Tagesordnung. Auf Wunsch der Schülervertretung lag der Schwerpunkt dabei in diesem Jahr auf dem problematischen Cannabiskonsum. Wieder häufiger beobachteter Konsum bei Schülern, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu strukturellen Veränderungen im jugendlichen Gehirn bei dauerhaftem Cannabiskonsum und die gesellschaftlich Debatte um die Legalisierung von Cannabisprodukten in Deutschland waren ausschlaggebende Argumente auch in der AG „Schule und Gesundheit“ den Schwerpunkt dieses Jahr hier zu legen. Mit Unterstützung der Suchthilfe Wetzlar befassten sich die Goetheschüler so mit Themen wie etwa der Reflexion von Konsumgründen und Risiken, der Findung der eigenen Einstellung und Perspektive oder der Legalisierungsdebatte in Deutschland.

Abgerundet wurde der Workshop mit der Vorführung des Films „Lauf um dein Leben – Vom Junkie zum Ironman“, in dem die Drogengeschichte des Sportlers Andreas Niedrig erzählt wird, der durch Leistungssport einen Ausweg aus der Drogensubkultur und der Drogenkriminalität fand.

Die Schüler der Jahrgangsstufe 13 erhielten Gelegenheit, sich in verschiedenen Workshops rund um die Themen Lernen und Abiturvorbereitung weiterzubilden. Dabei standen unter anderem Aspekte wie Zeitmanagement, Umgang mit Stress und Prüfungsangst oder das Kennenlernen verschiedener Lernstrategien im Zentrum der Workshops.

Komplettiert wurden die Projekttage durch das Angebot für die Klasse 11, die sich zwei Tage lang dem naturwissenschaftlichen denken und Arbeiten widmete.

 

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