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Schüler der Goetheschule auf der Hessischen Schülerakademie

Knapp zwei Wochen gemeinsam arbeiten, forschen, und Spaß haben: Jedes Jahr gegen Ende der Sommerferien besteht die Möglichkeit an der Hessischen Schülerakademie für die Oberstufe teilzunehmen.

Auch wenn es für manche unverständlich ist, zwei Wochen der Sommerferien mit „Lernen“ zu verbringen, nutzten im letzten Jahr auch Schüler der Goetheschule die Gelegenheit. Julia Damrath, Victoria Kolac und Paul Taverne und erlebten eine Zeit voller Entdeckungen, lehrreicher Erfahrungen und schöner Erinnerungen.

Die Hessische Schülerakademie (HSAKA) auf der Burg Fürsteneck ist ein Angebot der Goetheuniversität Frankfurt unterstützt durch das hessische Kultusministerium, welches interessierten Schülerinnen und Schülern das Arbeiten an verschiedenen Projekten in Mathematik, Informatik, Physik und Geschichte ermöglicht. Damit die Arbeit überhaupt möglich ist, werden die Schüler durch Dozenten der Universität als Kursleiter und durch Lehramtsstudenten in den jeweiligen Fächern bei ihrer Arbeit unterstützt.

Das Ziel ist dabei seinen eigenen Horizont zu erweitern und in den Bereichen, die einen selbst interessieren, sich weiterzuentwickeln; in unserem Beispiel war es bei Paul Informatik, bei Victoria und Julia Geschichte. Die Informatik hat sich auf sehr praktische Art und Weise weitergebildet: Innerhalb von nur 12 Tagen wurde ein komplettes Computerspiel selbst programmiert und animiert. Trotz der kurzen Zeitspanne konnte das Jump-and-Run-Spiel schließlich auch erfolgreich von den „Burglern“ und Besuchern gespielt werden. In Geschichte wurde sich mit „Geschichte in Bewegung“ beschäftigt, welches das Medium Film untersucht hat, um den dargestellten historischen Kontext und die genutzten narrativen Strategien zu erarbeiten. Neben der Analyse von Filmen als Handwerkszeug wurde auch beispielsweise die „Heldenreise“, was von Victoria erläutert wurde, oder der Augenzeugenschaft als Mittel zur Erzeugung von Glaubwürdigkeit, die Julia behandelt hat, untersucht.

Neben den Hauptkursen hatten wir aber auch die Möglichkeit, in Nebenkursen und gemeinsamen Aktivitäten in den musisch-kulturellen Bereich einzutauchen, wie z.B. im Englischen Theater oder Kontratanz, was traditionell auf der Burg getanzt wird. Dabei lernten wir uns untereinander näher kennen, sei es durch Gruppenarbeiten oder in der „Torschenke“ beim Reden oder Spielen.

Auch die Atmosphäre und die Arbeitsumgebung sind besonders. Dazu sagt Victoria: „Die HSAKA 2016 hat mir wunderbare neue Freunde und unvergessliche Erlebnisse beschert. Dazu hat vor allem das offene, tolerante und motivierende Klima auf der Burg beigetragen. Jeder wurde von Anfang an in die Gruppe integriert, sei es mithilfe der zahlreichen Kennlernspiele oder der täglichen Gruppenaktivitäten. Es war möglich, sich mit allen über alles zu unterhalten. Unter „Burglern“ herrschen große Solidarität und gegenseitige Akzeptanz, wie sie mir zuvor noch nie untergekommen waren. Diese Erfahrungen haben mich sehr geprägt. Dazu kommt noch, dass die Burg einen nie mehr ganz verlässt. Sowohl vor der Zeit auf der Burg als auch danach bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, etwas gemeinsam zu unternehmen, und die Freunde, die man dort gewonnen hat, bleiben einem treu.“

Dass man ohne das „Feeling“, die Teilnehmer und die Kurse nicht lange auskommen kann, hat sich auch in diesem Jahr gezeigt: So war Julia im Sommer 2017 zum zweiten Mal auf der Hessischen Schülerakademie.

In den nächsten Sommerferien besteht erneut die Möglichkeit an der Schülerakademie teilzunehmen, genauer gesagt vom 22.07. – 03.08.2018; weitere Informationen dazu gibt es auf www.hsaka.de , die Anmeldungen sind ab sofort freigeschaltet. Jeder, der sich für eines der Themen interessiert, kann sich anmelden. Egal, ob man in der E-Phase oder Q2 ist, es lohnt sich auf jeden Fall!

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