08.07.2026 | Frank Stühler
Goetheschule zeigt soziales Engagement beim „Goethe-hilft“-Tag
Die Goetheschule und ihre Schulgemeinde sind fester Bestandteil des städtischen Lebens und des „Stadtgefühls“ in Wetzlar. Das betonen Vertreter der Stadt und der Schule immer wieder. Dass es sich dabei nicht bloß um Worte handelt, das haben Schülerinnen und Schüler des Wetzlarer Oberstufengymnasiums gemeinsam mit ihren Tutorinnen und Tutoren zum Abschluss des Schuljahres einmal mehr bewiesen. Traditionell fand in der letzten Schulwoche der „Goethe hilft“-Tag statt, dessen Idee es ist, sich für Bereiche und Personen einzusetzen, die Unterstützung und Hilfe benötigen.
In den Tutorengruppen hatten sich Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Tutorinnen oder Tutoren auch diesmal wieder soziale Projekte überlegt, sich Gedanken über die Umsetzung, den zeitlichen Rahmen oder benötigte Hilfsmittel gemacht. Die Ideen reichten dabei von Müllsammelaktionen unter dem Motto „Saubere Umwelt“, über den Einsatz im Wetzlarer Tierheim bis zu geselligen Aktionen für pflegebedürftige Menschen in Wetzlarer Seniorenheimen. Einige der Tutorengruppen orientierten sich dabei durchaus an ihren Leistungsfächern. So schenkte der Musik-Leistungskurs etwa den Bewohnern des Alloheims im Philosophenweg einen Vormittag mit musikalischen Beiträgen, der Deutsch-Leistungskurs nutzte seine sprachliche Kompetenz und sprach Hörbücher für die Kinderkrebsstation in Gießen ein. Für die Sport-Leistungskurse hieß es erneut „Wir unterstützen den Sportbereich unserer Schule“.
Die Gesamtorganisation des Tages lag in den Händen von Dr. Holger Sturm, dem Leiter der Goethe-hilft AG an der Goetheschule. Er koordinierte die Projekte, gab Anregungen und Ratschläge und stand bei Fragen zur Verfügung. Er betonte die Idee des Tages, bei dem die Schülerinnen und Schüler der Schulgemeinde die Möglichkeit erhalten sich über den Unterricht hinaus sozial zu engagieren, aber auch Projekte und deren Umsetzung gemeinsam zu managen – und dabei Freude zu schenken und auch selbst zu erfahren.
Besondere Herausforderung in diesem Jahr waren die extremen Temperaturen von weit über 30 Grad bereits am Vormittag. Insbesondere den Gruppen, die sich mit körperlicher Arbeit im Freien – etwa bei der Pflege des Außenbereichs der Phantastischen Bibliothek engagierten – sah man die Anstrengung an. Die Tutorinnen und Tutoren waren daher ausdrücklich aufgefordert, die Belastung durch die große Hitze im Auge zu behalten, Tätigkeiten dementsprechend anzupassen und für ausreichend Trinkpausen zu sorgen.




