24.09.2026 | Frank Stühler

Dr. Holger Sturm übernimmt die Leitung des Aufgabenfeldes II

Das Schulleitungsteam der Goetheschule ist wieder vollzählig. In der vergangenen Woche wurde Dr. Holger Sturm zunächst kommissarisch mit der Leitung des Aufgabenfeldes II (Gesellschaftswissenschaften) beauftragt. Er übernimmt damit den Posten, der nach dem Weggang von Dr. Thorsten Fuchs zum Ende des vergangenen Schuljahrs vakant war.

Der „Neue“ ist an der Goetheschule alles andere als neu. Bereits vor 18 Jahren begann Sturm sein Referendariat an Wetzlars Oberstufengymnasium und hätte, wie er selbst sagte, „nicht gedacht, dass man mich einmal mit der Leitung des Fachbereichs II beauftragt.“ An der Goetheschule war er unter anderem als Fachsprecher Latein sowie als Mentor in der Ausbildung des Lehrkräfte-Nachwuchses tätig. Vor allem kennt ihn das Kollegium der Schule aber als Vorsitzenden des Personalrats, ein Amt, das Sturm mehr als 14 Jahre lang innehatte.

Dr. Holger Sturm betonte, es sei für ihn ein besonderer Moment und erinnerte an einen von ihm häufig bemühten Satz, der nach wie vor Gültigkeit habe: „Die Goetheschule ist und bleibt meine Schule!“ Während der vergangenen Jahre und in seinen bisherigen Positionen habe er erfahren, wie wichtig es sei zuzuhören, andere Sichtweisen ernst zu nehmen und auch bei unterschiedlichen Ansichten im Gespräch zu bleiben. Daran wolle er sich auch bei seiner neuen Aufgabe orientieren, die er nicht als Verwaltung verstehe, sondern vielmehr als gemeinsames Gestalten von Schule.

Vor der neuen Verantwortung habe er durchaus Respekt. Auch wenn er vieles schon kenne, so werde doch vieles auch neu sein. Die neue Rolle wolle er mit derselben Haltung ausfüllen, mit der er auch frühere Aufgaben wahrgenommen habe, sagte Sturm. Er wolle ansprechbar sein und zuhören und wünsche sich vom Kollegium Offenheit und ehrliche Rückmeldung.

Schulleiterin Annette Kerkemeyer verwies auf die langjährige gewinnbringende Arbeit Dr. Holger Sturms an der Goetheschule, die stets von Wertschätzung geprägt gewesen sei. Auch in seiner neuen Position freue sie sich sehr auf die Zusammenarbeit.