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Goetheschule dankt beim Neujahrsempfang dem „alten Haus“

„Danke, altes Haus!“ – unter diesem Motto hat die Goetheschule Wetzlar am vergangenen Donnerstag zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang geladen. Damit bezog sich das Oberstufengymnasium auf den bevorstehenden Abriss des alten Gebäudes an der Frankfurter Straße, an dessen Stelle ein neues, modernes Schulgebäude entstehen wird.

Etwa 200 Mitglieder der Schulgemeinde sowie Freunde und Förderer der Goetheschule hatten sich im Forum der Schule versammelt. Neben Vertretern der Stadt Wetzlar und des Kreistages waren auch Landrat Wolfgang Schuster, der Leiter des Staatlichen Schulamtes, Michael Scholz, sowie Kreisschuldezernent Heinz Schreiber gekommen. Unter den Gästen befanden sich außerdem zahlreiche Repräsentanten der heimischen Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und des Sports.

 

Drei Jahre nach seinem Amtsantritt als Schulleiter der Goetheschule, hatte Dr. Carsten Scherließ eine positive Nachricht für die anwesenden Gäste: „Der Goetheschule geht es gut!“, sagte er in seiner Begrüßungsrede und verband dies mit einem Dank an alle Unterstützer und Mitglieder der Schulgemeinde: Schüler und Eltern, Kollegium und kooperierenden Mittelstufenschulen sowie Schulträger, Schulamt und städtische Gremien.

Im Verlauf seiner Rede ging Scherließ auf den derzeit schon inflationär gebrauchten Begriff der Einfachheit“ ein. Das Leben sei oftmals eben nicht einfach, wie sich nicht nur in Anbetracht von weltweiten Konflikten oder dem Klimawandel zeige, sagte der Schulleiter und schlug auch hier den Bogen zum Wetzlarer Schulzentrum. Zur Findung der jetzigen Lösung sei ein schwieriger Weg nötig gewesen. Er verbeuge sich vor allen, die um eine gute Lösung diskutiert, gerungen und auch gestritten haben, sagte Scherließ. Dass es nun drei getrennte Schulen geben werde, sei eine sehr gute und kluge Lösung. Diese werde den Schulstandort Wetzlar noch attraktiver machen.

Auch Landrat Wolfgang Schuster nannte den Neubau des Schulzentrums ein unglaublich komplexes Thema. Er sei froh, dass eine Lösung gefunden wurde, mit der alle zufrieden seien und sich wiederfinden könnten. Für die Bauphase nannte der Landrat eine Zeitspanne von zwei Jahren, die Kosten des Umbaus würden sich auf weit über 80 Millionen belaufen.

Den Gästen des Neujahrsempfangs bot sich Gelegenheit, Einblick in die Pläne der neuen Goetheschule zu nehmen. Der Schulleiter betonte, es sei gelungen Architektur und Pädagogik in hohem Maße miteinander zu verbinden. Den Architekten und dem Schulträger dankte er, dass sie so viele Anregungen des Kollegiums in die Entwürfe aufgenommen hätten.

Doch nicht nur die Betrachtung des Neubaus, auch ein Blick zurück auf das alte Schulgebäude stand im Zentrum des Abends. So würdigte Scherließ gemeinsam mit Musiklehrer Christian Stöhr sowie den Schülern Philipp Weiß, Jacky Dodoc und Anna Redemann das Gebäude in einer gesprochenen „Fuge an das alte Haus“. Komödiantisches Talent bewiesen Liv Emmerich, Hannah Stollwerk und Clemens Bartzsch, die in der Performance „Das alte Haus meldet sich zu Wort“ in die Rollen der Treppe ins Obergeschoss, eines Seifenspenders und des Flügels in der Aula schlüpften und von „ihren“ Erfahrungen berichteten. Friederike Dörr und Tim Edelmann, die den Abend souverän moderierten, blickten ebenfalls mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf das bevorstehende Ende des alten Gebäudes. Auch Dennis Herbel, Abiturjahrgang 2010 und heute Vorsitzender des Fördervereins der Schule, erinnerte sich an seine Schulzeit im alten Gebäude.

Mit musikalischen Beiträgen wussten einmal mehr die Schulband „The Mixtape“, die Musicalgruppe der Goetheschule sowie Maximilian Peter und Sebastian Buß am Klavier die Gäste zu unterhalten.

Im Anschluss an den offiziellen Teil bot sich bei Leckereien vom Buffet Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Vergangenheit und Zukunft der Goetheschule zu diskutieren.

Der Buffet-Spendenerlös ist in diesem Jahr für verschiedene sozial-karitative Projekte bestimmt: TIKATO (Burkina Faso), NETZ (Bangladesh) und Projekte der AG Goethe hilft.

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