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Unser Dänemark-Austausch vom 09. – 15. November 2025 war für uns alle eine unvergessliche Erfahrung. Die Anreise verlief problemlos und bot schon die erste Gelegenheit, sich in den Bussen kennenzulernen. Abends wurden wir am Rosborg Gymnasium in Vejle herzlich von unseren Austauschpartnerinnen und -partnern empfangen und verbrachten die erste Nacht in Gastfamilien – eine tolle Chance, direkt in den dänischen Alltag einzutauchen. |
Während des Austauschs arbeiteten wir intensiv an unserem Erasmus+-Projekt „Flüchtlingsgeschichten“. In gemischten Gruppen suchte jedes Team eine reale Geschichte aus und entwickelte das Konzept für ein kurzes Video. Dafür sammelten wir Ideen, planten Szenen und nutzten verschiedene digitale Techniken, um die Geschichten informativ und kreativ zu erzählen. Besonders intensiv wurde die Produktionsphase in den Spinderihallerne,
einem kreativen Working Space, wo wir unsere Filme fertigstellten.
Kulturelle und spannende Ausflüge ergänzten die Projektarbeit: In Billund besuchten wir das Lego House. Dort nahmen wir an einer Führung teil, lernten viel über das Design von Lego und traten in kleinen Challenges gegeneinander an. Das Lego House bot uns zudem optimale Möglichkeiten, Stop-Motion-Sequenzen für unsere Filme zu drehen – ein sehr kreativer Nachmittag!
Ein weiterer wichtiger Ausflug führte uns an die Nordseeküste. Zuerst besuchten wir das Flugt Museum, das uns mit interaktiven Ausstellungen über geflüchtete Menschen faszinierte und viele informative Einblicke bot. Danach ging es ans Meer: Wir liefen über die Dünen, genossen den Blick auf die endlose Weite und erklommen den Leuchtturm Blåvandshuk Fyr mit seinen 170 Stufen. Der Ausblick vom Turm war atemberaubend und bleibt sicher vielen von uns in Erinnerung.
In Vejle erkundeten wir das Økolariet, ein Museum rund um Umwelt und Nachhaltigkeit. Die interaktive Ausstellung regte zum Nachdenken an und passte gut zu unseren Projektthemen, besonders weil wir auch über Lebensumstände und Ressourcen nachdachten, die Menschen auf der Flucht beeinflussen können.
Besonders bewegend war der Vortrag einer dänischen Lehrerin, die uns ihre eigene Fluchtgeschichte erzählte: Sie war als Bootsflüchtling nach Dänemark gekommen. Ihr ehrlicher Bericht über das Ankommen in einem neuen Land hat viele von uns berührt und lieferte wichtige Impulse für unsere Filmprojekte zum Thema Flucht.
Am letzten Abend feierten wir in der Schule beim Abschiedsessen: Wir sahen uns die entstandenen Videos an, kürten die besten Beiträge, tanzten gemeinsam und verabschiedeten uns herzlich voneinander. Die Woche hat nicht nur unsere sprachlichen und kreativen Kompetenzen gestärkt, sondern auch neue Freundschaften entstehen lassen. Wir freuen uns schon sehr auf den Gegenbesuch im März!





