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Es braucht ein großes Netzwerk, um Schule gelingen zu lassen. Mit diesen Worten fasste Schulleiterin Annette Kerkemeyer den Anlass des Neujahrsempfangs 2026 an der Wetzlarer Goetheschule zusammen. Einmal mehr hatte das Oberstufengymnasium Mitglieder der Schulgemeinde sowie Freunde und Unterstützer aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport eingeladen, um einen gemeinsamen Abend zu verbringen und miteinander im Gespräch zu bleiben. |
Der Abend sei Gelegenheit, gemeinsam Erreichtes zu feiern und sich auf Neues zu freuen, sagte Kerkemeyer. Zusammen mit dem Moderationsteam des Abends, Malak Okasha und Caleb Wittig, bedankte sie sich bei den Anwesenden für deren jeweilige Beiträge zur Arbeit und Entwicklung der Goetheschule. In ihrer Begrüßungsrede betonte die Schulleiterin, bei Neujahrsvorsätzen gehe es nicht um Perfektion, sondern um Dazulernen und Neues auszuprobieren. So habe auch die Schulgemeinde der Goetheschule die bisherige Entwicklung reflektiert, daraus Schlüsse gezogen und sich Neues vorgenommen. Als Beispiel nannte Kerkemeyer das neue Konzept zur Profilbildung, das Wetzlars Oberstufengymnasium ab kommendem Schuljahr in der Einführungsphase umsetzen wird.
Als Vertreter der Stadt Wetzlar überbrachte Stadtrat Frank J. Kontz die Grüße von Oberbürgermeister Manfred Wagner. Kontz nannte die Goetheschule ein „Hochleistungsrechenzentrum für kluge Köpfe im Lahn-Dill-Kreis“ und verwies auf die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Oberstufengymnasium, etwa bei der Organisation des Brückenlaufs oder beim Downsportler-Festival. Durch den Einsatz der Goetheschule entstehe bei solchen Veranstaltungen ein echtes „Stadtgefühl“ sagte Kontz und ergänzte, das Engagement des Oberstufengymnasiums gehe weit über den schulischen Bereich hinaus. Dies zeigten etwa auch die Beiträge zur Erinnerungskultur in Wetzlar. Die Goetheschule sei ein Ort, an dem junge Menschen lernen Haltung zu zeigen. Das Engagement der Schule sei für die Stadt unbezahlbar.
Die Gäste des Neujahrsempfangs erlebten zunächst ein kurzweiliges Programm in der Aula der Schule, zu dem die Schulband, der Sport-Leistungskurs, die Musicalgruppe sowie Kollegiumsmitglied Laura Hitzel mit einem Vortrag passend zur fünften Jahreszeit beitrugen. Im Anschluss boten Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Arbeit im Unterricht und den AGs an der Goetheschule. Den Abschluss bildete das Beisammensein in „Goethes Garten“. Einmal mehr hatten Lehrende und Lernende der romanischen Sprachen ein umfangreiches Fingerfood-Buffet organisiert. Die hierbei erzielten Einnahmen aus Spenden betrugen 920 Euro. Weitere 250 Euro steuerte die „Goethe hilft AG“ bei. Mit der Spende von 20 Euro der „Interact AG“ ergibt sich so ein Gesamtbetrag von 1190 Euro. Die Summe soll für die Einrichtung eines Klassenraums in einer Kindertagesstätte in Burkina Faso gespendet werden.





