„Hope“ – Hoffnung – das ist der Titel einer Ausstellung, die jetzt in den Räumen der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar eröffnet wurde. Schülerinnen und Schüler aus Kunstkursen der Jahrgangsstufe 11 und 12 an der Goetheschule zeigen hier verschiedenste Bilder, die sie im Unterricht erstellt haben.

Zur Vernissage am Donnerstag, 26. Februar, begrüßte Maren Bonacker, Leiterin der Phantastischen Bibliothek, zahlreiche Gäste. Es gebe ihr Zuversicht, dass so viele junge Menschen ihre eigene Hoffnung auch in Bilder fassen können, sagte sie und erklärte die Hintergründe der Ausstellung. Anlässlich einer Tagung zum Thema „Hoffnung in der Kinderliteratur“ in der Phantastischen Bibliothek sei man an die Goetheschule herangetreten und habe gefragt, ob diese sich eine Kooperation zu dem Thema vorstellen könne. Das Ergebnis ist bereits die zweite Zusammenarbeit zwischen Goetheschule und Phantastischer Bibliothek.

Über den Entstehungsprozess der Bilder berichtete Kunstlehrerin Maike Heimbach, die ebenso wie ihre Kolleginnen Katharina Eckhardt und Marlene Andorff die Kurse unterrichtete, in denen die Bilder entstanden. Schwierig sei unter anderem gewesen, ein solch weites und abstraktes Thema greifbar zu machen. So habe man Ergebnisse einer Umfrage unter Schülerinnen und Schülern der Goetheschule als Ansatz verwendet, bei denen unter anderem danach gefragt wurde, was diese positiv in die Zukunft sehen lässt und was ihnen hilft, seelisch gesund zu bleiben. Die Antworten reichten von Freunden und Familie über Haustiere bis hin zu Hobbies, was sich dementsprechend auch in den Bildern widerspiegelt.

Die Bilder selbst sind in verschiedenen Techniken angefertigt, wobei der Schwerpunkt auf der Malerei liegt, mitunter entstanden jedoch auch Graphiken, vereinzelt lässt sich die Entstehung eines Bildes anhand der zuvor angefertigten Entwurfsskizzen nachvollziehen. Die Wahl der Technik war den jungen Künstlerinnen und Künstlern ebenso frei gestellt, wie die Entscheidung, ob sie Gegenständliches oder Abstraktes darstellen. Vor allem die dabei umgesetzten Bildideen seien stark, sagte Heimbach und auch Bibliotheksleiterin Bonacker befand, die Schülerinnen und Schüler hätten eine großartige Leistung vollbracht.

Wer sich selber einen Eindruck von den Werken verschaffen möchte, der hat dazu noch bis zum 25. Mai während der Öffnungszeiten der Phantastischen Bibliothek Gelegenheit.

  • Vernissage_Hope_1
  • Vernissage_Hope_2
  • Vernissage_Hope_3